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Am 2.12.2006 fand die 136. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sessen im Hotel Wilhelmsbad statt.
Freiwillige Feuerwehr Seesen
Ortsfeuerwehr Seesen
Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse
38723 Seesen Schildaustraße 18
01.11.2006
Hiermit lade ich Dich / Sie zu unserer
136. Jahreshauptversammlung
der Freiwilligen Feuerwehr Seesen, Ortsfeuerwehr Seesen
am 2. Dezember 2006, 20:00 Uhr
in das Hotel Wilhelmsbad ein.
Tagesordnung:
| 1. |
Eröffnung und Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen |
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Ladung und der Beschlussfähigkeit |
| 2. |
Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Kameraden |
| 3. |
Verlesen der Niederschrift der 135. Generalversammlung |
| 4. |
Bericht des Ortsbrandmeisters |
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1. |
Bericht des Jugendwartes |
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2. |
Bericht des Kassierers |
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3. |
Bericht der Kassenprüfer |
| 5. |
Neuwahl des Zugführers des II. Zuges, Neuwahl des |
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Atemschutzwartes, Zeugwartes, Sicherheitsbeauftragten, |
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Neuwahl des Kassierers, Schriftführers, (I. Zug, Altersabteilung) |
| 6. |
Ehrungen und Beförderungen |
| 7. |
Grußwort der Gäste |
| 8. |
Verschiedenes, Planungen, Dienstbetrieb |
Mit kameradschaftlichen Gruß
Wolfgang Sachse
Ortsbrandmeister
Bericht zur 136. Jahreshauptversammlung
Top 1:
Eröffnung und Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse eröffnete pünktlich um 20:00 Uhr die 136. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Seesen, Ortswehr Seesen. Er konnte 72 aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, 16 Mitglieder aus den Reihen der Altersabteilung sowie weit über 20 Gäste und fördernde Mitglieder begrüßen. Sie alle gaben sich am Sonnabend vergangener Woche im Seesener Hotel „Wilhelmsbad" die Ehre und unterstrichen nicht zuletzt auch dadurch den hohen Stellenwert, den die Feuerwehren im Allgemeinen und (in diesem Falle) die Ortsfeuerwehr Seesen im Besonderen genießen. Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse, freute sich, unter anderem den 1. Stellvertretenden Bürgermeister, Jürgen Ebert ebenso willkommen heißen zu können, wie den 2. Stellvertretenden Bürgermeister (und Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses), Norbert Stephan, den Ersten Stadtrat, Christoph Görtler, oder aber den Leiter des Fachbereichs II, Uwe Zimmermann. Zu den Gästen zählten aber auch der Ehren - Stadtbrandmeister, Manfred Struck, der Stadtbrandmeister, Jürgen Warnecke, der Ehren - Ortsbrandmeister, Kurt Hirschfeld, die Ehrenmitglieder der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Seesen sowie - die Repräsentanten wichtiger Einrichtungen und Organisationen in Seesen, um nur einige zu nennen.
Top 2:
Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Kameraden
Zum Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Kameraden erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen.
In stiller Trauer und Anteilnahme gedenken wir unseren verstorbenen Kameraden:
Oberbrandmeister Helmut Hähndel
Eintritt 1.1.1947
und
Löschmeister Hans Sieburg
Eintritt 1.5.1948
Top 3:
Verlesen der Niederschrift der 135. Generalversammlung
Schriftführer Ulrich Köllner verlas die Niederschrift der 135. Jahreshauptversammlung vom 3.12.2005.
Top 4:
Bericht des Ortsbrandmeisters
Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse, war es dann auch, der zunächst einmal das abgelaufene Dienstjahr Revue passieren ließ, und der bei dieser Gelegenheit von insgesamt 114 (!) Einsätzen zu künden wusste. Die Ortsfeuerwehr Seesen rückte unter anderem zu 66 Brandeinsätzen sowie 29 Hilfeleistungen aus; stellte zudem 19 Brandsicherheitswachen.Mit 66 Brandeinsätze und „nur" 29 Hilfeleistungen hat sich der Schwerpunkt der Einsätze sich, wie Wolfgang Sachse denn auch unterstrich, gegenüber den vergangenen Jahren wieder hin zur Brandbekämpfung verlagert. Nach seinen Worten mussten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Seesen zu sieben Großfeuern, sechs Mittelfeuern und 21 Kleinfeuern ausrücken; in den Einsatzbüchern fanden zudem 14 Entstehungsbrände ihren Niederschlag. Was wiederum die 29 Hilfeleistungen betraf, so listete der Ortsbrandmeister hier beispielsweise drei Einsätze im Rahmen von Unfällen sowie acht Öleinsätze auf.Sachse wies im Verlauf seines Rückblicks ferner darauf hin, dass an 99 Tagen „Ausbildung- und „Übungsdienste" absolviert wurden; dass man sich an sechs Ausbildungstagen in erster Linie dem Bereich „Gefahrgut" widmete; dass die ersten Aktiven im kommenden Jahr die „Truppmann Il" - Prüfung ablegen würden, und der Übungsdienst einen nicht ganz so breiten Raum eingenommen hätte; der Chef der Ortsfeuerwehr Seesen: „Angesichts der vielen Brandeinsätze in diesem Jahr reduzierte das Kommando die Zahl der Übungseinsätze". Dennoch habe man unter anderem Zugübungen und eine Einsatz-Übung im Bereich des Evangelischen Altenzentrums „St. Vitus" absolviert. Sachse ging darüber hinaus auf den Besuch des Jubiläums der Thalenser Partnerfeuerwehr, auf die Teilnahme am „Tag der Sicherheit" in Northeim und auf die Beteiligung (mit fünf Gruppen) an der Orientierungsfahrt des Feuerwehr - Stadtverbandes ein; sprach die Überprüfung der Hydranten an, und kritisierte die nach wie vor „unbefriedigende Alarmierung der Seesener Ortswehr durch die Einsatzleitstelle in Goslar" – ein technisches Problem, wie er in diesem Zusammenhang anmerkte. Er schloss seinen Bericht mit einer Auflistung der Beschaffungen aus den Mitteln der Ortsfeuerwehr; bezifferte den Mitgliederbestand auf derzeit 81 Aktive, 33 Mitglieder in der Altersabteilung, 22 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und 1455 fördernde Mitglieder; dankte all denen, die die Arbeit der Ortsfeuerwehr Seesen auch in den vergangenen Monaten wieder begleitet und unterstützt hätten, und - gab dann das Mikrofon für den Jugendfeuerwehrwart, Jörg Probst, frei.
Top 4.1:
Bericht des Jugendwartes
Jugendfeuerwehrwart Jörg Probst konnte von einem ereignisreichen Jahr in Bezug auf die Jugendfeuerwehraktivitäten berichten. Die Jugendfeuerwehr begann das Jahr 2006 mit einem Mitgliederbestand von 17 Jungen und einem Mädchen. Im vergangenen Jahr verließ ein Kamerad die Jugendfeuerwehr, 8 neue Mitglieder konnten aufgenommen werden. 2 Kameraden wurden bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr an Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse übergeben und am heutigen Samstag in die Einsatzabteilung übernommen. Es verbleibt somit zum Jahresende ein Mitgliederbestand von 21 Jungen und einem Mädchen. Im Jahr 2006 fanden 46 Dienste statt. Neben den feuerwehrtechnischen Diensten führten man in der Winterzeit einen Bowlingabend und einen Spielabend durch. An zwei Dienstabenden führte der Kamerad Wilfried Wende vom DRK Seesen eine Unterweisung in Erster Hilfe durch. Das Thema Unfallverhütung wurde behandelten ebenso wie die Themen Grundausbildung, Fahrzeugkunde, Feuerwehrtechnik und Funk. Ein weiterer Punkt der Ausbildung war die Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb auf Kreisebene in Münchehof, an dem am 10.06.06 mit einer Gruppe teilgenommen wurde. Den Kreisjugendfeuerwehrtag am 04.03.06 in Othfresen besuchten zwei Jugendsprecher, der Jugendfeuerwehrwart Jörg Probst, sein Stellvertreter und gleichzeitig Stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Bettner sowie Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse. Mit Unterstützung der aktiven Wehr bauten man einmal mehr das traditionelle Osterfeuer auf dem Sonnenberg auf. Dieses wurde am Ostersamstag unter Teilnahme der Öffentlichkeit abgebrannt. An dieser Stelle bedankt sich die Jugendfeuerwehr Seesen noch einmal bei allen, die uns mit Material, Spenden und ihrem Arbeitseinsatz unterstützt haben. Die Abnahmen der Jugendflamme Stufe I in Ildehausen und der Stufe II in Vienenburg wurden von der Jugendfeuerwehr Seesen nicht besucht, da die vorgeschriebenen Rahmenbedingungen in diesem Jahr von keinem Bewerber erfüllt werden konnten. Ein weiterer Punkt der Ausbildung war die Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb auf Kreisebene in Münchehof, an dem Seesen am 10.06.06 mit einer Gruppe teilnahm. Im Sommer bereiteten man sich wieder einmal auf das Highlight des Jahres, das Landeszeltlager vor. Das Zeltlager fand unter nahezu optimalen Wetterbedingungen in Wolfshagen im Harz statt und wurde einmal mehr zu einem tollen Ferienerlebnis. Am Kreisorientierungsmarsch in Liebenburg mit 2 Gruppen teilgenommen. Die Abnahme der Leistungsspange fand am 24. September in Dassel im Landkreis Northeim statt. Hierbei wurden erstmals zwei Gruppen aus dem gesamten Stadtgebiet zusammengestellt. Die Zusammenarbeit der einzelnen Jugendfeuerwehren funktionierte hervorragend und die Bewerber konnten die gestellten Aufgaben problemlos und mit einem hohen Punkteergebnis bewältigen. Die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr konnten aus unseren Reihen Björn Bockfeld, Michael Hartmann, Dennis Beiersdorf, Moritz Horn und Tim Hannemann in Empfang nehmen. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Jugendfeuerwehr an der Kontrolle der Hydranten. Die Jugendsprecher nahmen an zwei Kreisveranstaltungen teil. Jugendfeuerwehrwart, Stellvertreter oder Betreuer nahmen an den Kommandositzungen der Ortswehr teil. Die Sitzungen des Stadtjugendfeuerwehrausschusses sowie die Dienstversammlungen auf Kreisebene wurden vom Jugendfeuerwehrwart und seinem Stellvertreter besucht. Ein besonderer Dank gilt meinem Stellvertreter Stefan Bettner, den Betreuern Christoph Sachse, Michael Müller und Christian Sue sowie allen Helfern, betonte Jörg Probst. Besonders hervorgehoeben hat er an dieser Stelle seinen Dank an den langjährigen Stellvertreter Stefan Bettner. Er scheidet mit dem heutigen Tage nach neunjähriger Amtszeit aus dem Amt des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartes aus. Für die stets gute Zusammenarbeit in den vergangen 9 Jahren bedanke Probst auch im Namen der Betreuer und des Kommandos ganz herzlich. Zum Schluss richtet sich sein Dank an den Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse, seinen Stellvertreter Franz-Peter Knopp sowie dem gesamten Ortskommando für die Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit.
Top 4.2:
Bericht des Kassierers
Unter diesem Tagesordnungspunkt gab Kassierer Heinz-Ulrich Waselewsky seinen Bericht in gewohnt rasanter Form ab.
Top 4.3:
Bericht der Kassenprüfer
Die Kassenprüfer berichteten von einer ordnungsgemäßen Führung der Finanzen, und so wurde einstimmig die Entlastung des Kassierers und des Ortskommandos erteilt.
Top 5:
Neuwahl des Zugführers des II. Zuges, Neuwahl des Atemschutzwartes, Zeugwartes, Sicherheitsbeauftragten, Kassierers, Schriftführers, Neuwahl zweier Kassenprüfer (I. Zug, Altersabteilung)
Einen etwas breiteren Raum im Rahmen der 136. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Seesen nahm der Tagesordnungspunkt „Wahlen" ein. In geheimer Abstimmung wurde Stefan Bettner zum neuen Zugführer des II. Zuges gewählt; als Schriftführer zeichnet Ulrich Köllner, als Zeugwart Bernd Horn, als Atemschutzwart Ralf Hipp, als Sicherheitsbeauftragter Thomas Bettner und als Kassierer Heinz-Ulrich Waselewski verantwortlich. Christoph Sachse wiederum wurde als neuer Stellvertretender Feuerwehrjugendwart bestätigt.
Top 6:
Ehrungen und Beförderungen
Nachdem mit Björn Bockfeld und Michael Hartmann zwei Mitglieder aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die Reihen der Aktiven übernommen worden waren, und Dennis Johr als Neuzugang an die Gruppenführer der Fahrzeuge DLK 23/12, LF 8 und LF 16 übergeben wurden standen die Beförderungen auf dem „Programm". Zu Feuerwehrfrauen wurden Yasmin Hartmann und Vanessa Hofmann befördert; zum Feuerwehrmann Thorsten Grätschel. Zu Oberfeuerwehrmännern beförderte Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse Tobias Henkel, Max Carlo Lange, Benjamin Wagner sowie Alexander Sinram, und zürn Hauptfeuerwehrmaim wurde Ulrich Köllner befördert. Außerdem wurden Christoph Sachse (zum 1. Hauptfeuerwehrmann), Markus Dörrie (zum Löschmeister), Thomas Kohlstedt und Stefan Siebers (zu Brandmeistern) sowie Wolfgang Sachse (zum Hauptbrandmeister) befördert.

Was wiederum den Tagesordnungspunkt „Ehrungen" betraf, so konnten Torsten Bode, Markus Uhde und Peter Broszeit das Niedersächsische Feuerwehr - Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst entgegennehmen.

Das Ehrenzeichen des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes für 50- jährige Mitgliedschaft wiederum heftete der Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke anschließend dann Herbert Grunz ans Revers. Seit 50 Jahren Mitglied ist auch Walter Grießel - ihm wird die Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.


Top 7:
Grußwort der Gäste
Den Reigen jener, die an diesem Samstagabend mit einem Grußwort aufwarteten, eröffnete der 1. Stellvertretende Bürgermeister, Jürgen Ebert. Er dankte für die abermals unter Beweis gestellte Einsatz- und Leistungsbereitschaft; würdigte das freigesetzte Engagement in vielen Bereichen; lobte die hervorragende Jugendarbeit und stellte fest, dass trotz der knappen Mittel die erforderlichen Beschaffungen für die Feuerwehren erfolgen würden, gelte es doch, die Schlagkraft der Wehr den gestiegenen Anforderungen anzupassen.Worte des Dankes für die geleistete Arbeit im Rahmen der Aus- und Fortbildung so- wie der Ernsteinsätze fand auch der Erste Stadtrat, Christoph Görtler. Die vorgelegte Bilanz spiegele die hohe Motivation der Aktiven der Freiwilligen Ortsfeuerwehr wider, betonte Görtler, und unterstrich sicherlich nicht von ungefähr, dass „das Ehrenamt in der Feuerwehr eine andere Qualität als andere Ehrenämter aufweisen würde", da die direkte Gefahr der unmittelbare Begleiter der Aktiven im Ernsteinsatz sei. Der Leiter des Polizeikommissariats Seesen, Karlotto Ehbrecht, wiederum dankte nicht nur für die gute Zusammenarbeit und die personelle Unterstützung durch die Seesener Ortsfeuerwehr, sondern sprach zudem auch die stark gestiegene Zahl der Brandeinsätze an; Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke, letztlich lobte die optimale Zusammenarbeit mit den anderen Wehren im Stadt- und Kreisgebiet; ging kurz auf den Etat 2007 ein, der so zugeschnitten sein dürfte, dass die Anforderungen des Stadtkommandos auch erfüllt werden; dankte für die geleistete Jugendarbeit, und - bezifferte die Zahl der Gesamteinsätze der Feuerwehren im Stadtgebiet bis dato auf 178.
Top 8:
Verschiedenes, Planungen, Dienstbetrieb
Ein Blick auf den Dienstbetrieb 2007 zeigt, dass im Winterhalbjahr 2007 an jedem Freitag Dienstsport angesagt ist; die Ausbildung an dem Wechsel-Aufbau-Container für die Gefahrgutgruppe an acht Dienstabenden stattfinden soll, und dass das 40-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr sicherlich zu den Höhepunkten zählen dürfte. Der Festakt wurde für den 11. März terminiert (Aula Schulzentrum), „Tage der offenen Tür" mit Vorführungen und einem Jugendfeuerwehrfest für den 16. und 17. Juni, und die Abnahme der Leistungsspange als Abschluss des Veranstaltungsreigens für den 16. September. 114 Einsätze waren es, zu denen die Aktiven der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Seesen in den abgelaufenen zwölf Monaten ausrücken mussten - darunter, wie berichtet, 66 Brandeinsätze. Eine Bilanz, die aufhorchen lässt; und das mehrfach. So spiegelt sie zum einen zwar die Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Seesener Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner wider; zeigt zum anderen aber kaum die Probleme auf, mit denen die Aktiven im Ernstfall konfrontiert werden. Probleme, die der Seesener Ortsbrandmeister, Wolfgang Sachse, im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung „beim Namen nannte". Seine kritische Reflektion richtete sich dabei zunächst einmal auf ein Schwerpunkt-Thema, das die Feuerwehren im Stadtgebiet gerade auch in den vergangenen Tagen und Wochen gleich mehrfach beschäftigte; galt es doch für sie, zu einigen Schornsteinbränden auszurücken. Sicherlich im Einzelfall nicht ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit; zumal dann, wenn die Betroffenen mit frischem, mithin nicht ausgetrocknetem Holz heizen. Von Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse massiv beklagt wurde jedoch die „sehr schlechte Zusammenarbeit" mit den Schornsteinfegern. „Bei Einsätzen müssen wir entweder häufig sehr lange auf einen Schornsteinfeger warten, oder aber bekommen zur Antwort, dass es sich dabei nicht um dessen Revier handelt". Sachse machte diese Ausführungen an einigen Fällen in Engelade und Rhüden fest; erinnerte daran, dass die Einsätze der Aktiven natürlich auch bei Schornsteinbränden auf ehrenamtlicher Basis erfolgen würden, und appellierte an die Schornsteinfeger, doch zumindest eine Rufbereitschaft via Handy sicherzustellen. Kritisch setzte sich der Chef der Seesener Kernstadt - Feuerwehr ferner mit der Forst auseinander.Sachse monierte in diesem Zusammenhang, dass die sogenannten Waldbrandkarten veraltet seien, und - die letzte Revier-Befahrung, in deren Verlauf Wege, Straßen und Wasserentnahmestellen unter die Lupe genommen würden, mindestens acht Jahre zurückliege. Er kritisierte das offensichtlich bei der Forst vorherrschende Desinteresse; merkte an, dass sich kaum einer der Fahrer in der Forst auskennen würde, und warnte davor, die Augen vor einem jederzeit möglichen Waldbrand oder einem anderen Unfall in einem Waldgebiet zu verschließen. Letztlich sprach er noch das aktuelle Dauerthema „Alarmierung" an. Zum wiederholten Male machte er dabei deutlich, dass die Alarmierung durch die Einsatzleitstelle in Goslar aus Sicht der Seesener Feuerwehren „mangelhaft und unzuverlässig" wäre - kein personelles, sondern ein technisches Problem, wie er ergänzend hinzufügte. So gäbe es beispielsweise bei ihm im Haus nur eine einzige Stelle, an der der funkgesteuerte Selektiv-Alarm auch ausgelöst werde; anderen Führungskräften der Feuerwehr und vielen Aktiven gehe es nicht anders. Im Interesse der Sicherstellung des Brandschutzes forderte Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse denn auch, alle Möglichkeiten auszuloten und zu ergreifen, um die Alarmierung mit Blick auf das Stadtgebiet zu verbessern.
Text: Lutz Lunkewitz
Fotos: Seesener Beobachter
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