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Um auch die Jugend für die Sache der Feuerwehr zu begeistem, wird in Seesen im Jahr 1967 die Jugendfeuerwehr gegründet. Die Jugendlichen werden mit der Theorie und Praxis der Feuerwehr vertraut gemacht. Darüber hinaus erhalten sie in diesem Jahr ihren ersten Wimpel.
1968 werden für die Jugendfeuerwehr die ersten Schutzhelme gekauft und es wird eine Gruppenkasse eingeführt. Außer dem Dienst an der Feuerwehrtechnik wird die Jugendarbeit auf Spiel und Sport ausgeweitet. Die Jugendwehr nimmt an den ersten Vergleichswettkämpfen teil.
1969 bei den Kreiswettkämpfen in Delligsen belegen die Jugendlichen den den ersten Platz. Auch erwerben alle die Leistungsspange in Langelsheim. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichung in der Jugendfeuerwehr.
1970 feiert die Ortsfeuerwehr Seesen ihr l00-jähriges Jubiläum, an dem die Jugendwehr sich mit Aktivitäten beteiligt. Bei einer Katastrophenübung stellt sie die Verletzten.
1971 besucht die Jugendwehr das zweite Landeszeltlager in Wolfshagen.
1972 wird eine Fahrt zu der Feuerwehrausstellung der "Rote Hahn" in Frankfurt gemacht und das erste Osterfeuer auf dem Sonnenberg aufgebaut.
1973 nimmt die Jugendfeuerwehr an dem Landeszeltlager im Dorumer Tief teil.
1974 wird das erste Zelt und Hemden gekauft. Die Jugendwehr beteiligt sich an den Feierlichkeiten der Stadt zum l000-jährigen Jubiläum und der Brandschutzwoche des Landkreises Gandersheim.
1975 beim Aufbau des Osterfeuers am Ostersamstag ist eine geschlossene Schneedecke und Glatteis auf dem Sonnenberg und der Aufbau ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Bei den Bezirkswettkämpfen in Königslutter belegt die Jugendwehr den zweiten Platz und kann an den Landeswettkämpfen in Nienburg an der Weser teilneh- men. Sie untemimmt auch eine Fahrt nach Hamburg zu der Berufsfeuerwehr und eine Hafenrundfahrt.
1976 üihrt die Jugendwehr zum vierten Landeszeltlager in Langeleben am Elm. Es werden die ersten Sitzgarnituren angeschafft und in Bornum die Bezirkswettkämpfe besucht.
1977 feiert die Jugendwehr ihr 10-jähriges Bestehen mit einem "Tag der offenen Tür" in der Feuerwache und ein zweites Zelt wird angeschafft. 1978 nach der Auflösung des Landkreises Gandersheim gehört die Jugendwehr nun zum Landkreis Goslar und nimmt am Kreisjugendzeltlager in Liebenburg teil. Als Abschluß zum Landkreis Gandersheim fahren die Jugendlichen zu einem Kreiszeltlager nach Landl in Tirol. Auf Stadebene findet ein Zeltlager in Rumbek an der Weser statt.
1979 nimmt die Jugendwehr an dem Kreis- und Bezirkswettkampf, sowie an dem Landeswettkampf in Bückeburg teil. Die Rumbeker Jugendwehr besucht ein Zeltlager in Seesen.
1980 fährt die Jugendwehr zu den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Goslar. Sie nimmt an dem Kreis- und Bezirkswettkampf teil. Die Ausstellung "Der rote Hahn" in Hannover und ein Zeltlager mit den Jugendwehren Rhüden und Rumbek in Hessisch Oldendorf wird besucht. Die Abnahme der Leistungsspange findet in Moringen statt.
1981 richtet die Jugendwehr den Orientierungsmarsch aus und nimmt an dem Kreiszeltlager in Wendtorf, an der Ostsee teil. Sie wirkt an der Mitgestaltung des Landesjugendfeuerwehrtages in Greene mit und fährt zur Abnahme der Leistungsspange nach Förste.
1982 richtet die Jugendwehr zum 15-jährigen Bestehen ein Zeltlager auf dem Gelände der Schildausportplätze aus. Sie kauft aus eigenen Mitteln einen PKW-Anhänger.
1983 hilft die Jugendwehr beim Brand der Firma Züchner und sie beteiligt sich am "Tag der offenen Tür" anläßlich der Einweihung der neuen Feuerwache. Es werden Regenjacken angeschafft und das Kreiszeltlager in Wendtorf besucht.
1984 erscheint in der Feuerwehrzeitung Nr.1/1984 ein Bericht über die Jugendfeuerwehr Seesen, mit dem Titel "Jugendfeuerwehr Seesen, Nachwuchs für die Großen". Mit einem Bus geht es zum Kreiszeltlager nach Landl in Tirol.
1985 richtet die Jugendfeuerwehr das Kreistischtennisturnier und die Kreiswettkämkpfe aus. Sie fährt zum Landes-zeltlager nach Wolfshagen im Harz.
1986 werden weitere Sitzgarnituren angeschafft. Der Orietierungsmarsch der Jugendfeuerwehren der Stadt Seesen wird ausgerichtet und eine Lehr- und Besichtigungsfahrt in den Harz gemacht.
1987 findet ein "Tag der offenen Tür" anläßlich des 20-jährigen Bestehens der Jugendwehr statt und sie fährt zum Kreiszeltlager in das Südsee-Camp in der Lüneburger Heide.
1988 wird wieder die Ausstellung "Der rote Hahn" in Hannover besucht. Zur Abnahme der Leistungsspange fährt die Jugendwehr nach SaIzgitter-Thiede und nimmt am Landesjugendzeltlager in Wolfshagen teil.
1989 stellt die Jugendwehr sich bei der Gewerbeausstellung auf dem Schützenplatz vor. Sie besucht aus Anlaß des 15-jährigen Bestehens der Jugendwehr Bornhausen deren Zeltlager. Zum Umweltschutztag findet eine Wanderung im Harz statt.
1990 wird durch die Öffnung der innerdeutschen Grenze der Kontakt zur Jugendfeuerwehr Thale hergestellt und es finden gegenseitige Besuche statt.
1991 belegt eine Seesener Mannschaft beim Eiskegeln in Altenau den ersten Platz. Aus Mitteln der Jugendwehr wird eine neue Zeltplane für 2000,00 DM gekauft. Die Jugendwehr unternimmt eine Busfahrt zur Berufsfeuerwehr Hamburg mit einer Hafenbesichtigung. Ebenfalls wird das Stadtzeltlager in Almke besucht.
1992 feiert die Jugendwehr am 1.3. ihr 25-jährige Bestehen mit einer Feierstunde in der Feuerwache. Fünf ehemalige Jugendfeuerwehrmiinner, die jetzt in der aktiven Wehr Dienst tun, werden mit dem Ehrenzeichen der Feuerwehr für 25-jährige aktive Dienstzeit geehrt. Sie besucht das Stadtzeltlager in Müden an der Örtze.
1993 fahrt die Jugendwehr zum Zeltlager an die Ostsee in Grömitz. Es wird der Orientierungsmarsch der Seesener Jugendwehren ausgerichtet.
1994 nimmt die Jugendwehr am Zeltlager in Almke teil. Mit dem Jugendrotkreuz wird eine große Übung am Gymnasium durchgeführt. Mit der "Aktion Naturland" werden im Rahmen eines Umweltschutztages in der Feldmark Bilderlahe, mehrere hundert Meter Zaun abgebaut.
Zusammengetragen von Günter-Horst Züchner
JUGENDFEUERWEHRWARTE
1967 - 1969 Walter Griesel 1969 - 1989 Günter·Horst Züchner 1989 - 1994 Gunther-Hartmut Schilling 1994 - 1997 Rainer Dannemann |