Freitag, 18. September 2020
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Starkregen mit heftigen Böen sorgen für zahlreiche Einsätze

Dienstag, 11.08.2020, 14:58 Uhr

2020 08 11 002Sie waren angekündigt, die Hitzegewitter über Teilen von Niedersachsen. Am Dienstagnachmittag sorgten diese für heftige Abkühlung. Zuerst in Ildehausen, kurz darauf in Kirchberg und Engelade und schließlich auch in Seesen ergoss sich der Regen. 

Erst die Tropenhitze, dann verdunkelte sich am Dienstag­nachmittag über Seesen der Himmel. Dem nicht genug, es folgten Gewit­ter, Sturm und Starkregen. Diese sintflutartigen Regenfäl­le verwandeltet binnen Minu­ten mehrere Straßen in Wasser­wege. Einmal mehr waren Seesens Brand­schützer gefordert. Der Gewittersturm hat am Dienstag gegen 15 Uhr in Seesen für umgeknickte Bäume und zunächst schwer passierbare Straßen gesorgt. Dabei kam es zu Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9), Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit und an einigen Stellen zu kleinkörnigen Hagelschauern. Die Kernstadt - Feuerwehr musste zu mehr als 10 Einsätzen ausrücken. In Teilen unserer Stadt liefen durch den Starkregen Keller voll, Bäume und Äste knickten ab und Gebäude und Fahrzeuge wurden beschädigt. Verletzte hat es nicht gegeben. 

Überspülte Straßen und Bäume auf der Fahrbahn be­stimmten das Einsatzgesche­hen an diesem Tag. Im Bereich Ecke Berg- / Bismarckstraße in der Innenstadt nahmen die Feuerwehrleute vorsorglich die Gullydeckel heraus, damit zum einen das Wasser besser abfließen und es sich zum anderen nicht mehr stauen kann. Hier musste auch ein mit Wasser vollgelaufener Keller ausgepumpt werden. 

An verschiedenen Einsatzstellen lagen entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste auf Fahrbahnen und Gehwegen. Auch auf der Bornhäuser Straße (in Höhe des Friedhofs), auf dem Autobahnzubringer und sogar auf der A 7 selbst, gab es Handlungsbedarf. Ein dicker Ast landete auf der Autobahn, ein VW-Bus fuhr darüber, zum Glück ist nichts passiert. Die Feuerwehr entfernte den Ast und gab die weiteren Ar­beiten an die Via Niedersach­sen, die für die A 7 zuständig ist, weiter.

Nach und nach kam es im­mer wieder zu Meldungen. Eines zeigte deutlich, das Er­eignis war lokal sehr begrenzt. Allein am Dienstag, in der Zeit von 15 bis 18:15 Uhr, waren 19 Brandschützer im Einsatz. Dem nicht genug, am Folge­tag musste am Morgen, kurz nach 8 Uhr, im Drakenpfuhl 40 Zentimeter Wasser aus ei­nem Keller gepumpt werden. Unter dem Strich gehen damit zwölf Einsatzstellen in die Statistik ein.

Eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Seesen mit ELW, LF 20, LF 8, SW 2000, RW
  • Polizei Seesen
  • Baubetriebshof
  • Abwasserbeseitigung
  • Via Niedersach­sen
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 Text:  Lutz Lunkewitz
 Fotos:  Einsatzdokumentation Feuerwehr Seesen
                     
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