Sonntag, 29. November 2020
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Regionalzug kollidiert bei Ildehausen mit Lkw

Mittwoch 19.08.2020, 22:55 Uhr

2020 08 19 003Ein Nahverkehrszug ist auf der B248 bei Ildehausen mit einem Lastkraftwagen zusammengestoßen und hat das Fahrzeug in zwei Teile gerissen. Trotz stockenden Verkehrs wegen Bauarbeiten auf der A7 sei der Lkw mit seinem Deichselanhänger am Mittwochabend gegen 22.55 Uhr auf die Bahngleise gefahren – als sich die Bahnschranken schlossen und sich eine Regionalbahn näherte.

Der Lkw eines Paketdienstleisters stand aufgrund eines Rückstaus auf den Bahnschienen, auf der Stecke zwischen den Bahnhöfen Bad Gandersheim und Seesen, als sich der Zug näherte. Hintergrund sind die aktuell laufenden nächtlichen Vollsperrungen der A7 aufgrund von Bauarbeiten. Eine Autofahrerin hatte den 40-jährige Lkw-Fahrer noch vor dem herannahenden Zug gewarnt. Dieser hatte sein Fahrzeug daraufhin einige Meter vorgezogen. Eine Kollision war aber unvermeidlich. 

Der 61-jährige Zugführer leitete eine Notfallbremsung ein, konnte die Regionalbahn aber nicht mehr rechtzeitig stoppen. Sie kam etwa 50 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen. Durch den Zusammenprall wurde der Deichselanhänger vom Lkw abgetrennt, wobei die Deichsel und Achse vom Anhänger abgetrennt wurden. Der Anhänger kippte auf die Seite. Das Führerhaus blieb unbeschädigt, da der Zug den Laster im hinteren Teil erfasste.

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich fünf Fahrgäste in der Regionalbahn, zwei davon verletzten sich durch den Aufprall leicht an den Beinen. Rettungskräfte brachten Sie und den ebenfalls leicht verletzten Lkw-Fahrer vorsorglich ins Krankenhaus in die Krankenhäuser nach Seesen und Northeim. Der Zugführer blieb unverletzt. Im Einsatz waren rund 110 Einsätzekräfte und 40 Fahrzeugen aus Ildehausen, Rhüden, Seesen, Dannhausen, Seboldshausen, Wrescherode die Feuerwehr Harzbörde mit den Feuerwehren aus Harriehausen und Hachenhausen, das Deutsche Rote Kreuz Münchehof, der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie unter anderem drei Kräne eines Unternehmens aus Seesen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kümmerten sich um die Zuggäste, Verletzte, stellten den Brandschutz sicher un leuchteten die Einsatzstelle großflächig aus. Aus dem Lkw und der Regionalbahn traten keine Betriebsstoffe aus. Gegen 3 Uhr war der Einsatz beendet. 

Die Regionalbahn wurde im Frontbereich stark beschädigt, blieb aber fahrbereit. Die Bergung zog sich bis etwa 3 Uhr in der Nacht hin – so lange blieben die B248 und die Bahnstrecke gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau auf einer Länge von 6 Kilometern. Nach ersten Einschätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf etwa 350.000 Euro. 

Die Einsatzkräfte waren froh über den verhältnismäßig glimpflichen Ausgang dieses Unfalls. Zwar dürfte der Schaden an Bahnübergang, Zug und Lkw beachtlich sein – Menschen sind glücklicherweise aber keine ums Leben gekommen. Das dürfte auch am schnellen, umsichtigen Handeln der Autofahrerin gelegen haben, die den Lkw-Fahrer gewarnt hat.

Eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Seesen mit ELW, LF 20, TLF 16, RW, GW-VS/Öl, GW-L1
  • Feuerwehr Herrhausen mit Ildehausen mit LF 10, MTW
  • Feuerwehr Rhüden mit TLF 16, LF 8, MTW
  • Feuerwehr Dannhausen
  • Feuerwehr Seboldshausen
  • Feuerwehr Wrescherode
  • Feuerwehr Harriehausen
  • Feuerwehr Hachenhausen
  • Rettungsdienst Northeim
  • Rettungsdienst Bad Gandersheim
  • DRK Münchehof
  • Notfallmanager Deutschen Bahn
  • Bergungsunternehmen aus Seesen mit drei Kränen
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 Text:  Lutz Lunkewitz
 Fotos:  Einsatzdokumentation Feuerwehr Seesen
   Konstantin Mennecke / Kreisfeuerwehr Northeim
                     
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